James Bond rettet auch MGM

Donnerstag, 06. Februar 2003

James Bond, der Agent mit der Lizenz zum Töten, rettet nicht nur regelmäßig die Welt, sondern auch die Quartalsbilanz seines Filmstudios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Der letzte Streifen mit dem britischen Gentleman-Agenten konnte Umsatz und Ergebnis von MGM im 4. Quartal noch einmal kräftig steigern. 375 Millionen US-Dollar hat "Stirb an einem anderen Tag" eingespielt. Der Gesamtumsatz von MGM stieg im letzten Quartal um 65 Prozent auf 620,9 Millionen Dollar. Der Gewinn lag bei 58,7 Millionen Dollar, 50 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Diese Zahlen beinhalten allerdings 32,5 Millionen Dollar aus dem Verkauf eines 20-prozentigen Anteils an dem US-Kabelsender Bravo an NBC und 13,2 Millionen Dollar aus einem außergerichtlichen Vergleich mit einem Lieferanten. Trotz der guten zweiten Jahreshälfte wurde das vergangene Jahr mit einem Verlust von 142,2 Millionen Dollar abgeschlossen. Mehrere Filme wie das Kriegsepos "Windtalkers" floppten an der Kinokasse. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 1,65 Milliarden Dollar.
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