Jahr-2000-Problem: Datumsumstellung kostet deutsche Unternehmen bis zu 300 Millionen Mark

Mittwoch, 11. November 1998

Die Umstellung der inneren Uhren der Computer, bei denen die Jahreszahl nur durch die letzten beiden Ziffern erfaßt wird, kommt die Unternehmen teuer zu stehen: So beziffert etwa BASF die Kosten für das Jahr-2000-Problem mit 250 Millionen, die Deutsche Telekom gar mit 300 Millionen Mark. Das berichtet das "Stern"-Magazin Konrad nach einer Umfrage in seiner am 16. November erscheinenden Ausgabe. Danach soll die Umstellung bei den größten hundert deutschen Unternehmen nach eigenen Angaben bis zum Sommer 1999 abgeschlossen sein. DieUS-Unternehmensberatung Gartner Group prognostiziere einen weltweiten Umstellungs- und Reparaturaufwand von 600 Milliarden Dollar, die EU-Kommission schätze den Aufwand auf 950 Milliarden Mark. Konservative Schätzungen des Bundesverbandes für Informations- und Kommunikationssysteme gehen laut "Konrad" allein für Deutschland von 45 Milliarden Mark aus.
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