JIM-Studie 2008: Lieber Internet als Handy

Montag, 08. Dezember 2008

Für 28 Prozent der Mädchen und 30 Prozent der Jungen ist das Internet das Medium, auf das sie am wenigsten verzichten können. Das ist ein zentrales Ergebnis der „JIM-Studie 2008 - Jugend, Information, (Multi-) Media" des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Für die Untersuchung wurden 1208 Jugendliche von 12 bis 19 Jahren zwischen Mai und Juni dieses Jahres telefonisch befragt.  Demnach können Jungs können am wenigsten auf das Internet (28 Prozent)verzichten, gefolgt vom Computer (29 Prozent) und dem TV (15 Prozent). Auch bei den Mädchen gilt das Internet als unverzichtbar (30 Prozent). Danach folgen MP-3-Player (19 Prozent) und TV (16 Prozent). 

Interessant ist der Vergleich zum Handy, dem am weitesten verbreiteten Kommunikationsmedium unter Jugendlichen, das sowohl zur Information als auch zur Unterhaltung und zum Spielen genutzt wird. Sie sollten jeweils angeben, ob ihnen das Handy wichtiger oder weniger wichtig ist, als das eben am unentbehrlichsten ausgewählte Medium. Ergebnis: Die Mehrheit der Jugendlichen, die sich für das Internet (55 Prozent) oder den Computer (65) entschieden haben, würden auch im Vergleich zum Handy bei ihrer Entscheidung bleiben. HOR
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