Investoren erhöhen Druck auf Yahoo

Dienstag, 26. Februar 2008
Die Aktionäre setzen Yahoo-Chef Jerry Yang unter Druck
Die Aktionäre setzen Yahoo-Chef Jerry Yang unter Druck

Mehrere Großaktionäre von Yahoo erhöhen den Druck auf die Konzernführung, das Übernahmeangebot von Microsoft anzunehmen. Vor allem institutionelle Anleger forderten Yahoo-Chef Jerry Yang öffentlich dazu auf, sich mit dem Softwarekonzern zu einigen. Das Übernahmeangebot in Höhe von 31 US-Dollar je Aktie sei besser als alle anderen disktutierten Lösungen. "Keine dieser Alternativen wird auch nur annähernd soviel Wert schaffen wie das Angebot von Microsoft", sagte Darren Bagwell, Vermögensverwalter des Yahoo-Großaktionärs Thrivent Asset Management der Nachrichtenagentur Bloomberg. Yahoo hat das Angebot des Softwarekonzerns als zu niedrig abgelehnt. Zuletzt verhandelte das Internetunternehmen offenbar mit Rupert Murdoch über eine Kooperation.

Zudem reichten zwei Pensionsfonds Klage gegen den Vorstand von Yahoo ein. Dieser widersetze sich lediglich aus persönlicher Abneigung dem Angebot von Microsoft. Auch die geplanten hohen Abfindungen für Yahoo-Mitarbeiter werden kritisiert.

Viele Aktionäre werfen Yang zudem vor, er habe keine klare Wachstumsstrategie. Der Firmengründer war im Juni vergangenen Jahres an die Spitze des Unternehmens zurückgekehrt.
Meist gelesen
stats