Internetverband Eco will unerwünschte E-Mail-Werbung eindämmen

Dienstag, 05. Februar 2002

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, Eco (Electronic Commerce Forum), will unerwünschte Werbung per E-Mail, Fax und SMS weiter eindämmen. Die hierzu beschlossene Richtlinie "Online Direktmarketing" erhalte breite Unterstützung aus der Wirtschaft, teilte der Verband mit. Unter anderem würden AOL, Jamba, Shell Select, Sony Music, Wella, Soft-Engine und Lufthansa die Richtlinie bereits unterstützen.

Ziel sei es, das Vertrauen ins Direktmarketing zu stärken und die Entscheidung dem Verbraucher zu überlassen, mit welchen Werbeangeboten er konfrontiert werden möchte. Internet-Nutzer beklagen sich seit langem, mit Werbebotschaften überschüttet zu werden, wenn sie ihre E-Mail-Adresse bei einem Anbieter hinterlassen.

In einem "Leitfaden für erwünschtes Online-Marketing" informiert der Verband, wie die Richtlinie am besten umgesetzt werden kann. Gleichzeitig plant der Verband ein Gütesiegel für E-Mail-Werbung einzuführen. Das Siegel solle sicherstellen, dass die Verbraucher keine unerwünschte Werbung empfangen, wenn sie ihre E-Mail-Adresse hinterlassen.
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