Internetportal Vizzavi muss abspecken

Dienstag, 08. Januar 2002

Das international operierende Web-Portal Vizzavi muss europaweit 100 von 600 Arbeitsplätzen streichen. Darauf einigten sich die Betreiber des Joint Venture, der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone und der französische Medienkonzern Vivendi, die jeweils die Hälfte der Anteile halten. Außerdem wird Evan Newmark, bisher Chef von Vizzavi, das Unternehmen verlassen. Nachfolger wird der bisherige Marketing-Chef Guy Laurence. Vizzavi bietet als so genanntes "Multi-Access-Portal" Entertainment-Inhalte für PC und Handy an. In Zukunft wolle man sich jedoch vor allem auf mobile Angebote konzentrieren. Mit dem neuen Kurs soll das Unternehmen bis zum Jahr 2003 in die Gewinnzone kommen. Der teilweise kostenpflichtige Dienst ist in Deutschland im Dezember gestartet. Die deutsche Niederlassung sei allerdings nicht von den Entlassungen betroffen, erklärt eine Sprecherin.
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