Internetmagazin Industry Standard wird eingestellt

Montag, 20. August 2001

Nachdem bereits "Business 2.0" seine europäischen Ausgaben eingestellt hat, macht jetzt auch das renommierte Internetmagazin "Industry Standard" seine Pforten dicht. Der Herausgeber Standard Media verkaufte in diesem Jahr rund 75 Prozent weniger Anzeigen als im Vorjahr, der Umfang des Blattes schmolz von 250 Seiten in der Boomphase auf bis zuletzt 50 Seiten.

Die Erlöse sollen in diesem Jahr mit 40 Millionen Dollar deutlich unter den Kosten gelegen haben. Das Magazin, das noch im Vorjahr den Börsengang plante, hat nach eigenen Angaben alle Geldreserven aufgebraucht. Bis auf 20 Beschäftigte, die vorerst an der Internet-Ausgabe weiterarbeiten, wurde die zuletzt 180-köpfige Belegschaft komplett entlassen.

Zu den Investoren gehören neben der Pearson Group, die zur Hälfte an der Zeitung beteiligt ist, der Verlag International Data Group, die Wagniskapitalfirmen Flatiron Partners, Chase Capital Partners, Morgan Stanley Dean Witter Venture Partners und Bernard Arnaults Europe@web.
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