Internet im Weihnachtsgeschäft 2002 etabliert

Freitag, 20. Dezember 2002

Das Internet hat sich im Weihnachtsgeschäft 2002 als Alternative zum stationären Handel etabliert. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Roland Berger Market Research unter 800 repräsentativen Internetnutzern hervor. Danach beabsichtigen etwa 70 Prozent der User, ihre Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr online einzukaufen.

Von den durchschnittlich 360 Euro, die Internetnutzer in Deutschland insgesamt für ihre Weihnachtseinkäufe reserviert haben, werden laut Umfrage etwa 100 Euro beim Online-Shopping ausgegeben. Ganz oben auf dem Wunschzettel stehen in diesem Jahr Bücher (82 Prozent) und Musik-CDs (74 Prozent). Es folgen DVD's und Videos (47 Prozent) PC-Spiele (44 Prozent) sowie PC-Zubehör (36 Prozent).

"Nach der Startphase der letzten Jahre zeichnet sich 2002 ein sehrzufriedenstellendes Weihnachtsgeschäft im Internet ab", so Peter Otto, Leiter des Bereichs Handelsforschung bei Roland Berger Market Research: "Online-Shopping ist für viele Kunden eine echte Alternative zum Einkaufsbummel in den Geschäften geworden."

Die deutschen Internetnutzer werden 2002 im traditionellen Handel und über das Internet Waren im Wert von durchschnittlich 360 Euro erwerben. Damit geben sie etwa 5 Prozent weniger für Weihnachtsgeschenke aus als im vergangenen Jahr (2001: 380 Euro). 38 Prozent der Befragten wollen einen Teil ihrer Einkäufe über das Internet erledigen, 31 Prozent ziehen diese Möglichkeit in Erwägung. Nur für 7 Prozent der Internetnutzer kommt "Online-Christmas-Shopping" nicht in Frage.
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