Internet gewinnt 2003 bei Werbeplanern

Donnerstag, 19. Dezember 2002

Werbungtreibende Unternehmen in Europa und den USA wollen 2003 verstärkt Werbung im Internet in ihrer Mediaplanung berücksichtigen. Verglichen mit den Marketingbudgets des Jahres 2001 wird der Anteil der Ausgaben im Bereich der klassischen Medien (TV, Radio, Presse, Kino, Außenwerbung) zurückgehen, während internet-basiertes Marketing gewinnt. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die die London Business School gemeinsam mit Havas durchgeführt hat.

Demnach werden im kommenden Jahr 44,4 Prozent der Werbeausgaben auf klassische Medien fallen, 2001 waren es 45,4 Prozent. Auch für Sales Promotion wird weniger ausgegeben, nämlich 19,4 Prozent. Public Relations und Sponsoring halten ihr Level von 2001 mit 12,8 Prozent. Gewinner bei der Planung der Werbebudgets sind laut Studie im kommenden Jahr hingegen Direct-Mail mit 13,3 Prozent (2001: 12,8 Prozent) und Interactive Marketing mit sieben Prozent (2001: 6,1 Prozent). Interactive Marketing beinhaltet neben Bannerwerbung auch E-Mails, Website-Design und mobiles Marketing. Die Studie basiert auf der Befragung der Werbeplaner von 700 Unternehmen aus den fünf größten Werbemärkten der Welt (USA, Deutschland, Japan, Großbritannien, Frankreich).
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