Internet-Start-ups sollen in Verlegerbund aufgenommen werden

Freitag, 10. November 2000

Der Präsident des Verbandes der Zeitschriftenverleger (VDZ), Hubert Burda, hat sich für die Aufnahme von so genannten Start-up-Unternehmen aus der Internetbranche in den Verband ausgesprochen. "Wenn wir die nicht bekommen, sind wir nur noch ein Printunternehmen", sagte Burda auf einer Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbandes in Stuttgart. Der Reichtum der Verlage seien nicht mehr die Druckmaschinen, sondern die Kundenbeziehungen. Diese wiederum stelle das Internet her. Burda sagte zugleich, die wachsende Bedeutung der neuen Medien werde die Position der Verlage stärken. PC- und Online-Magazine hätten einen beachtlichen Marktanteil erlangt.
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