Impulse zieht die Rettungsleine

Mittwoch, 28. Mai 2003

Das Wirtschaftsmagazin "Impulse" sieht sich aufgrund der sinkenden Anzeigenerlöse zu einem größeren Personalabbau gezwungen: Die Chefredaktion und die Verlagsleitung der G+J Wirtschaftspresse haben sich auf eine Reorganisation und eine Reduzierung des Redaktionsteams um zwölf Mitarbeiter verständigt. "Es ist unsere feste Überzeugung, dass wir mit den beabsichtigten Maßnahmen die Zukunft des Titels nachhaltig sichern können", meint Matthias Großmann, stellvertretender Verlagsleiter G+J Wirtschaftspresse.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat der Titel bei den Anzeigenumsätzen ein Minus von 24 Prozent erwirtschaftet - damit liegt "Impulse" jedoch besser als mehrere Mitbewerber, die die Konjunkturkrise noch härter getroffen hat. Die verkaufte Auflage liegt mit knapp 141.000 verkauften Exemplaren ebenfalls auf stabilem Niveau. Großmann: "Das publizistische Niveau und die hohe journalistische Qualität von ,Impulse' werden durch eine Konzentration der personellen Ressourcen auf die Kernkompetenzen sichergestellt". nr
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