IVW meldet Erholung auf dem Printmarkt

Mittwoch, 22. April 2009
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Nachdem die IVW in der vergangenen Woche die aktuellen Auflagenzahlen der Printtitel in Deutschland veröffentlicht hat, gibt sie nun Zahlen zum Gesamtmarkt bekannt. Demnach zeichnet ich eine Erholung am Pressemarkt ab. Die Tageszeitungen ihre Verkaufszahl von durchschnittlich 23,36 Millionen Exemplare pro Erscheinungstag gegenüber dem Vorquartal stabilisiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verlieren sie jedoch. Die Wochenzeitungen konnten erneut an Auflage zulegen und verbuchten mit rund 2,02 Millionen Exemplaren je Ausgabe fast ein Prozent mehr Gesamtverkäufe als zum Ende des Vorjahres (IV/2008: 2 Millionen Stück). Erzielt wurde dieses Auflagenplus im Einzelverkauf (plus 6,6 Prozent) und bei den sonstigen Verkäufen (plus 5 Prozent).

Die im Quartalsdurchschnitt verkaufte Auflage der Publikumszeitschriften lag zu Jahresbeginn bei insgesamt 116,99 Millionen Exemplaren und damit um 1,7 Prozent über den Gesamtverkäufen des vorangegangen Jahresviertels (IV/2008: 115,01 Millionen). Dieses Auflagenplus wurde ausschließlich durch den Anstieg von rund 6,5 Prozent im Einzelverkauf erzielt. Zur Hälfte wird das Plus am Kiosk durch eine Reihe von Titeln (darunter: "Laviva", "TV für mich", "Welt der Frau" und "Life & Style") erbracht, die erstmals seit Anfang 2009 der IVW ihre Auflagen meldet.

Nach ihrer positiven Bilanz zum Jahresende 2008 mussten die Fachzeitschriften im vergangenen Quartal einen Auflagenrückgang hinnehmen. Mit durchschnittlich 13,42 Millionen verkauften Exemplaren sank ihr Gesamtergebnis gegenüber dem Vorquartal um rund 3,5 Prozent (IV/2008: 13,90 Millionen Stück).

Die Kundenzeitschriften verzeichneten zu Jahresbeginn gegenüber dem Vorquartal mit einem Plus von zwei Prozent einen deutlichen Anstieg auf aktuell 44,43 Millionen Stück. Zu zwei Dritteln geht das Auflagenplus auf die Mitgliederzeitschrift des Deutschen Mieterbundes zurück, die seit Jahresbeginn in der IVW-Erhebung einfließt. bn
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