IVW: Vanity Fair startet besser als erwartet

Montag, 15. Oktober 2007
Kommt gut aus den Startlöchern: "Vanity Fair"
Kommt gut aus den Startlöchern: "Vanity Fair"

"Vanity Fair" hat im 3. Quartal 2007 laut IVW 172.308 Hefte verkauft. Die Garantieauflage von Condé-Nast liegt bei 120.000 Exemplaren. Die Zahlen im Einzelnen: Im Einzelverkauf erreicht das Magazin 106.951 verkaufte Hefte. Hinzu kommen 26.607 Abonnements, 11.775 Lesezirkel-Exemplare, 23.415 Bordexemplare und 3.560 sonstige Verkäufe. Die erstmals von der IVW geprüften Auflagenzahlen des Gesellschaftsmagazins waren mit Spannung erwartet worden. "Park Avenue" (Gruner + Jahr) hat 90.129 Hefte gemeldet. Der wöchentliche People-Titel "Intouch" holt weiter auf. Mit 334.820 abgesetzten Heften legt der Bauer-Titel gegenüber dem Vorjahresquartal um 21,5 Prozent zu. Platzhirsch "Bunte" (756.472) und "Gala" (389.976) verlieren dagegen 2,1 Prozent beziehungsweise 5,4 Prozent.

Wenig getan hat sich bei den aktuellen Magazinen "Spiegel", "Stern" und "Focus". "Spiegel" führt mit 1,079 Millionen Heften, was einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. "Stern" setzt mit 1,008 Millionen Heften 0,5 Prozent und "Focus" mit 728.102 Heften 0,8 Prozent weniger ab.

Insgesamt kommen die in der IVW gemeldeten Titel auf eine Verkaufsauflage von 4,92 Millionen. Das entspricht einem Minus von 3,3 Prozent. 15 ausgewiesene Segmente gewinnen unter dem Strich (nicht bereinigt um Neuzugänge) an Auflage, 10 Segmente büßen Verkäufe ein, zwei rangieren gegenüber dem Vorjahresquartal auf gleichem Niveau. ra



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