IVW-Tageszeitungen: Leser bevorzugen Einzelkauf statt Abo

Montag, 23. Juli 2007
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Die verkaufte Auflage der Tageszeitungen war im abgelaufenen 2. Quartal 2007 stabil. Mit 24,54 Millionen verkauften Exemplaren durchschnittlich pro Tag liegt die Auflage geringfügig über der des Vorquartals (plus 70.000). Das Ergebnis des entsprechenden Vorjahresquartals konnte damit aber nicht erreicht werden (2/2006: 24,94 Millionen). Dies geht aus der Auflagenerhebung der Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) hervor. Während die Abonnements im Quartalsvergleich abermals leicht um 160.000 auf 15,66 Millionen Exemplare zurückgingen, stieg der Einzelverkauf in etwa gleicher Größenordnung (plus 190.000) auf nunmehr 7,75 Millionen Exemplare.

Ähnlich sieht das Bild bei den Wochenzeitungen aus. Sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich präsentiert sich die verkaufte Gesamtauflage pro Woche mit 1,95 Millionen Exemplaren (1/07: 1,97 Millionen; 2/06: 2,04 Millionen) und mit 1,607 Millionen die Zahl der Abonnements (1/07: 1,608; 2/06: 1,67) leicht rückläufig. Der Einzelverkauf stieg im Quartalsvergleich hingegen um rund 5.200 auf 140.000 Exemplare.

Die Sonntagszeitungen mit nationaler Verbreitung verzeichnen gegenüber dem Vorquartal einen Anstieg in der verkauften Gesamtauflage. Der Gewinner ist die "Bild am Sonntag", die mit 1,89 Millionen Exemplaren das Ranking anführt und mit einem Plus von 140.000 Heften den größten Auflagenanstieg erzielte. Bei der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und der "Welt am Sonntag" liegen die Zuwächse im vierstelligen Bereich. bn

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