IVW-Online will Ausweisungsprobleme mit neuen Zählboxen lösen

Montag, 30. April 2001

Die IVW-Online setzt künftig so genannte Zählboxen ein, die zusammen mit dem Saarloiser Unternehmen Spring Infotainment entwickelt worden sind. Damit will IVW-Online-Chef Wolfgang Neuber vor allem die zuverlässige Messung großer Datenmengen sicher stellen. Schätzungen zufolge wird die Zahl der Page-Impressions von derzeit drei Milliarden monatlich auf bis zu acht Milliarden Ende 2001 steigen. Pro Box können maximal 25.000 Seitenabrufe pro Sekunde gezählt werden.

Da die IVW-Online in den vergangenen Monaten durch mannigfaltige Probleme kaum für Freude unter den Marktteilnehmern gesorgt hat, muss Neuber nachbessern. Er verspricht: "Durch das neue System sind wir in der Lage, auch in sehr kurzen Intervallen Visits und Page-Impressions für alle IVW-Mitglieder auszuweisen." Im Gegensatz zum auf Stichproben basierenden Panelmesseverfahren seien die Abdeckung des Gesamtmarktes und die Messung in Echtzeit entscheidende Vorteile des Systems.

Die Einführung hat sich die IVW folgendermaßen vorgestellt: Ab Mai startet eine einmonatige Beta-Testphase mit ausgewählten Mitgliedern. Anfang Juli sollen die ersten von bis zu 100 Boxen ausgeliefert werden, die größere Anbieter im eigene Hause aufstellen sollen. Die Nutzung von kleineren Angeboten wird von zentralen Boxen gemessen. Die Funktionsweise beschreibt die IVW als denkbar einfach. Bei Aufruf einer bei der IVW registrierten Seite wird das IVW-Pixel übertragen, das von der Box gezählt und auf einen Zentralrrechner überspielt wird. Die IVW-Ausweisung kann unter ivw.de abgerufen werden.
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