IVW Online: T-Online stößt VZ-Netzwerke vom Thron

Montag, 09. August 2010
Die Zugriffe von StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ gehen um 5,23 Prozent zurück
Die Zugriffe von StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ gehen um 5,23 Prozent zurück
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T-Online Thron Ausweisung Vormonat Gastspiel Spiegel Online MSN


Kurzes Gastspiel an der Spitze des IVW-Onlinerankings: Gerade einmal drei Monate haben sich die VZ-Netzwerke durch die gemeinsame Ausweisung auf dem ersten Platz gehalten. Jetzt müssen sie die Führung wieder abgeben. Mit einem Rückgang um 5,23 Prozent im Vergleich zum Vormonat kommen StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ im Juli auf 414,7 Millionen Visits. Das entspricht in absoluten Zahlen einem Minus von rund 23 Millionen Zugriffen - soviel wie kein Onlineangebot unter den Top 20. T-Online dagegen verbucht 419 Millionen Visits (plus 4 Prozent) und schiebt sich wieder auf Platz 1. Das Siegertreppchen wird von MSN komplettiert. Das Microsoft-Angebot landet mit 247,1 Millionen Visits auf dem Bronzerang. Die Plätze 4 und 5 gehen, wie im Vormonat, an Yahoo (198,1 Millionen Visits, minus 1,69 Prozent) und das Social Network der Mediengruppe RTL Deutschland Wer-kennt-wen.de (163,9 Millionen Visits, minus 0,18 Prozent).

Den höchsten prozentualen Rückgang muss Spiegel Online verkraften. Um 5,89 Prozent gingen die Zugriffe zurück und liegen damit im Juli bei 131,4 Millionen. Auch AOL verliert: 5,07 Prozent gegenüber dem Vormonat. Aktuell verbucht das Portal 60,3 Millionen Visits.

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Zu den größten Gewinnern zählen einmal mehr die Wetterangebote. Im Urlaubsmonat Juli kann sich Wetter.com über ein Plus von 26,69 Prozent freuen und kommt damit auf 72,1 Millionen Visits. Wetter Online zählt einen Zuwachs von 18,35 Prozent und landet bei 49,2 Millionen Visits.

Spitzenreiter unter den Nachrichtenangeboten ist wie im Vormonat Bild.de. Die Seite aus dem Hause Axel Springer kann zudem als einzige unter den großen Anbietern zulegen. Bild.de verbesserte sich um 2,4 Prozent und verbucht damit insgesamt 154,8 Millionen Visits. Spiegel Online bleibt auf Rang 2 (131,4 Millionen). Welt Online (30,4 Millionen Visits) und Süddeutsche.de (29,8 Millionen Visits) rangieren weiterhin auf den Plätzen 3 und 4. Während das Angebot der Tageszeitung einen Rückgang von 1,75 Prozent verzeichnet, ist das Minus bei der Welt mit 4,38 Prozent deutlich größer. jm
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