IVW Online: FAZ.NET verliert gegen den Trend

Mittwoch, 09. November 2011
FAZ.NET muss nach dem Relaunch eine Zugriffsdelle verkraften
FAZ.NET muss nach dem Relaunch eine Zugriffsdelle verkraften


Seit Anfang Okober ist FAZ.NET, der Online-Auftritt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" im neuen Gewand online. Offensichtlich konnten sich noch nicht alle Nutzer mit dem neuen Auftritt des Portals anfreunden. Im Oktober sanken die Zugriffszahlen von FAZ.NET zumindest gegen den Trend. So kam FAZ.NET nach den Zahlen der IVW im Oktober auf 22,47 Millionen Visits, im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 2,7 Prozent. Fast alle anderen großen Nachrichtenportale konnten im Oktober dagegen von den sich überschlagenden Meldungen aus Griechenland und Libyen profitieren: Bild.de führt das Ranking der Newsportale mit 160,45 Millionen visits weiter an, gefolgt von Spiegel Online mit 137,91 Millionen Visits. Dahinter klafft erst einmal eine größere Lücke, dann folgt dicht an dicht ein Trio aus Focus Online (36,52 Mio.), Welt Online (35,59 Mio.), und Sueddeutsche.de mit 33,82 Millionen Visits. N-TV kommt bei einem leichten Minus auf 31,38 Millionen Visits.

An der Spitze des Feldes hat sich im Oktober nichts geändert. Hier liegt das Contentangebot des Telekom-Portals T-Online vor dem Online-Marktplatz Ebay und Yahoo. Weiter auf dem absteigenden Ast sind die VZ Netzwerke, wobei sich der Rückgang deutlich verlangsamt hat: Im Oktober lag das Minus nur noch bei knapp 6 Prozent. Deutlich abwärts ging es mit dem Herbstbeginn für Wetterportale wie Wetter.com (minus 18,9 Prozent) und Reiseportale wie Holidaycheck (minus 8,9 Prozent).

Bei den Vermarktern liegt Interactive Media mit 412,6 Millionen Visits nach wie vor an der Spitze, gefolgt von Ebay Advertising mit 350,2 Millionen und Axel Springer mit 269,9 Millionen Visits. dh
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