IQ Digital vermarktet Apps von "FAZ", "SZ", "Zeit" und "Wiwo"

Donnerstag, 31. Januar 2013
IQD-Geschäftsführer Christian Herp
IQD-Geschäftsführer Christian Herp

Während Mediaagenturen und Konkurrenzverlage gerade über Sinn und Unsinn der Quality Alliance debattieren, schaffen die Protagonisten diese Woche weitere Fakten. Ab sofort vermarktet IQ Digital (IQD), die Vermarktungsorganisation der Verlagsgruppe Handelsblatt, die iPad-Apps von „Frankfurter Allgemeine Zeitung", „Süddeutsche Zeitung", „Zeit" und „Wirtschaftswoche" im Paket. Ende Februar kommt noch das „Handelsblatt" mit seiner neuen App dazu. IQD-Geschäftsführer Christian Herp ist „überzeugt, dass uns die Bündelung in der Vermarktung einen echten Schub geben wird, da die Kunden mittlerweile auch bei Apps signifikante Reichweiten fordern". Die bietet das neue Paket mit 84.000 Lesern pro Woche einigermaßen. Auch die Konditionen stimmen. Der Preis für eine Anzeige liegt bei 21.000 Euro - die Apps einzeln gebucht, schlügen mit 34.000 Euro zu Buche. Ergibt folglich einen Rabatt von gut 38 Prozent.

Wie alles, was mit der Quality Alliance (zu der „FAZ", „Süddeutsche", „Zeit" und Handelsblatt" gehören) zu tun hat, enthält auch die App-Vermarktungsoffensive eine politische Komponente. Bisher war die Aufgabenverteilung einfach: Die Printvermarktung managen die vier Verlage in Eigenregie, im Digitalgeschäft marschiert man zusammen. Im November hatten „FAZ", „Süddeutsche" und „Zeit" bekannt gegeben, sich an IQD mit jeweils 15 Prozent zu beteiligen. Bei den Apps fährt man nun zweigleisig: Die werden von den Verlagen weiterhin eigenständig vermarktet, können ab sofort aber auch im Paket bei IQD gebucht werden.

Das neue Angebot ist Teil der Gesamtstrategie der Düsseldorfer. Herp: „Es ist unser Anspruch, in der Online-, Mobile- und App-Vermarktung Standards zu setzen." Zuletzt ist das mit dem IQD-Roadblock, der im Paket für die Websites von „Handelsblatt", „Zeit", „FAZ" und „Süddeutsche" angeboten wird, gut gelungen, weitere neue Werbeformate werden in den kommenden Monaten folgen, so Herp. js
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