IPTV- und digitale TV-Sender bekommen eigenes Sprachohr

Donnerstag, 01. November 2007

Ab sofort gibt es eine eigene Interessensvertretung für IPTV- und digitale TV- Sender. Ziel des Verbands für digitales Broadcast und internetbasiertes Fernsehen (VdiF) mit Sitz im baden-württembergischen Eningen ist neben der Interessensvertretung seiner Mitglieder auch der Aufbau einer gemeinsamen Vermarktung. Außerdem sollen neue Geschäftsmodelle forciert und an einem Netzwerk sowie der gemeinsamen strategischen Positionierung der Sender gearbeitet werden. "Jetzt haben auch die vergleichsweise kleinen Lokal- und Spartenkanäle in der digitalen Welt eine Stimme, um im Konzert der Großen mitspielen zu können", betonen VdiF-Präsident Stefan Klarner und Vizepräsident Max Barth die Notwendigkeit des Verbands.

Bisher sind 19 TV- und IPTV-Sender aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin Mitglied im VdiF, weitere sollen bald folgen. Durch die Mitgliedschaft des Senders HD Campus TV gehören indirekt auch neun Hochschulen in Baden-Württemberg zum VdiF, wodurch, so Barth, von technischer Innovation und aktueller Forschung aus den eigenen Reihen profitiert werden kann. jf

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