IP nimmt europäisches Radio unter die Lupe

Dienstag, 18. April 2000

Erstmals seit 1992 präsentiert der zur TV- und Radiogruppe CLT-Ufa gehörende Vermarkter IP in der Studie "Key Facts" zur europäischen Radiolandschaft. Über 500 Radiostationen in 20 europäischen Ländern und den USA wurden dabei unter die Lupe genommen. "Die Wiedergutmachung einer Ungerechtigkeit", kommentiert Benoit Cassaigne, stellvertretender Generaldirektor von IP Frankreich, die Wiederaufnahme der Studie. Nicht ohne Grund kommt die Studie zu einem Zeitpunkt, an dem das Radio in nahezu ganz Europa boomt.1999 konnten 75 Prozent der europäischen Staaten ihre Radio-Werbeeinnahmen um mehr als 8 Prozent steigern. Insgesamt wuchs das Radio stärker als die anderen Medien, vor allem in Italien und in Großbritannien. Auch die Hörerzahl stieg in den vergangenen Jahren ständig. 76 Prozent der europäischen Bevölkerung, also rund 340 Millionen Menschen, schalten täglich das Radio ein. Nur wenige Hörfunkanbieter sind jedoch international präsent. Dazu gehören CLT-Ufa/RTL sowie die Gruppen NRJ, Europe Communication, SBS und GWR. Die drei reichweitenstärksten Radiomarken sind BBC, RTL und RAI. Die reichweitenstärksten Privatradiostationen sind neben RTL die französischen Marken NRJ und Europe 1.
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