IP bleibt nun doch bei der linearen Preisgestaltung

Dienstag, 27. Juli 1999

Die IP Deutschland, die Vermarktungsgesellschaft von RTL, RTL 2 und Super RTL, macht für die TV-Preisrunde 2000 einen Rückzieher. Entgegen der ursprünglichen Absicht, für das Jahr 2000 kurze Spots durch eine disproportionale Preisstaffel zu verteuern, bleibt es nun doch bei einer grundsätzlichen linearen Preisgestaltung für alle Spots ab einer Länge von 20 Sekunden. Nur für Spots unter 20 Sekunden Länge wird ein pauschaler Aufschlag von 18 Prozent erhoben. Die beiden Wettbewerber Sat 1 und MGM sehen sich nun mit einer völlig neuen Situation konfrontiert: "Wir haben die neue Situation noch nicht diskutiert", heißt es bei der MGM. Wahrscheinlich bleibe man bei der disproportionalen Preisgestaltung. Sat 1 dagegen möchte sich noch nicht festlegen. "Wir müssen die Lage erst einmal analysieren", so Jutta Kehrer, Sprecherin Sat 1 Sales & Services.
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