IP-Studie: Product Placement stört Verbraucher nicht

Donnerstag, 01. April 2010
IP rät zu einer Kombination aus Placement und Spot
IP rät zu einer Kombination aus Placement und Spot

Heute tritt der 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft, der Product Placement in Deutschland ab sofort erlaubt. Pünktlich zu diesem Anlass kommt eine Studie heraus, die das Institut Mediascore im Auftrag des RTL-Vermarkters IP Deutschland durchgeführt hat. Das zentrale Ergebnis ist bei dem Absender wenig überraschend: "Product Placement stört das Format-Erleben in keinster Weise." So bewerten 37 Prozent der befragten Zuschauer die Einbindung positiv, 55 stehen ihr neutral gegenüber. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Der positive Effekt lässt sich nur dann erzielen, wenn die Marke gut in das Sendungsgeschehen integriert ist. Bei einer aufdringlichen Platzierung besteht dagegen die Gefahr, dass sich die Zuschauer gestört fühlen.

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Zudem wird belegt, dass Product Placements - je nach Art der Einbindung unterschiedlich stark - Aufmerksamkeit erzielen. Die Intensität des Werbekontakts ist bei "erlebbaren" Produkten mindestens dreimal höher als bei Produkten, die nur zu sehen sind. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die optimale Werbewirkung durch die Kombination von Product Placement und klassischer Spotwerbung erzielt wird. In der Testgruppe mit dieser Variation war der ungestützte Marken-Recall mit 52 Prozent mehr als doppelt so hoch wie beim TV-Spot allein (22 Prozent) oder der reinen Produkteinbindung (20 Prozent).

Außerdem zahlt eine Kombination der beiden Werbeformen auf das Marken-Image ein: "Zuschauer, die beides wahrnehmen, haben von den Marken ein umfassenderes Bild als diejenigen, die nur den TV-Spot gesehen haben", heißt es in der Unternehmensmitteilung. bn
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