IDG Business Verlag schaltet Staatsanwaltschaft ein

Mittwoch, 03. August 2005

Der IDG Business Verlag, München, hat im Zuge der Auflagenaffäre um die "Computerwoche" Strafanzeige gegen den vermeintlich verantwortlichen Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft München I erstattet. "Damit vollzieht der IDG Business Verlag einen weiteren Schritt mit dem Ziel der vollständigen Aufklärung des Sachverhalts", sagt Verlagsgeschäftsführer York von Heimburg. Der zuständigen Vertriebsleiterin war bereits gekündigt worden. Der Verlag ist mit der "Computerwoche" zum 2. Quartal 2005 aus der IVW ausgetreten, nachdem eine interne Prüfung ergab, dass ein Teil der bei der IVW gemeldeten Abo-Auflage nicht als bezahlte Abos zu werten sei. Die ursprünglich in der IVW ausgewiesene verkaufte Auflage von 48.281 Exemplaren wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte auf 28.533 Exemplare korrigiert. mh



Meist gelesen
stats