Hubert Burda Media mit deutlichen Ergebniseinbußen

Dienstag, 04. Juni 2002

Von der Werbeflaute nicht verschont blieb Hubert Burda Media im vergangenen Jahr. Wie der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands, Jürgen Todenhöfer, und Technology & Treasury-Vorstand Paul-Bernhard Kallen heute in München mitteilten, war das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit "aufgrund der Anzeigenrückgänge deutlich rückläufig".

Die extakte Zahl gibt das Unternehmen traditionell nicht bekannt. Es sei aber "ein ordentliches, deutlich schwarzes Ergebnis" erwirtschaftet worden. Angesichts der ungünstigen Marktlage sei man mit dem Jahr 2001 zufrieden. Beim Umsatz habe sich das Unternehmen wesentlich besser als der Markt entwickelt.

Der konsolidierte Konzernumsatz wuchs um 6,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Burda Medien Vertrieb steigerte weltweit seinen konsolidierten Umsatz um 14,3 Prozent auf 645 Millionen Euro. Die Bruttowerbeumsätze gingen um 1,5 Prozent auf 574,1 Millionen Euro zurück. Vom Konzernumsatz erwirtschafteten die Zeitschriften 77 Prozent, Druck 14 Prozent, Zeitungen 3 Prozent und sonstige Unternehmen 6 Prozent.

Trotz Euro-Schock und Konjunkturkrise rechnet man bei Hubert Burda Media mit einem "relativ erfolgreichen Jahr 2002". In den ersten fünf Monaten seien "die geplanten Umsätze und Ergebnisse präzise erreicht worden".
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