Hubert Burda: "Anzeigengeschäft im Netz macht Google"

Montag, 25. Januar 2010
Hubert Burda
Hubert Burda

Hubert Burda wäre nicht Hubert Burda, wenn er die Eröffnung der dreitägigen DLD-Konferenz am Sonntag nicht zu einer launigen Begrüßungsrede genutzt hätte. Rund 800 internationale Gäste tauschen sich in den nächsten Tagen bei dem von Burda initiierten Gipfeltreffen der digitalen Elite im Münchner HBV-Forum aus, danach zieht der Tross zum jährlichen Wirtschaftsgipfel in Davos. Die Eröffnung nutzte Burda, um sein Bonmot aus dem vergangenen Jahr („Im Netz verdient man nur lousy pennies mit Werbung") ironisch zu variieren.

Im Netz, so der Verleger und Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), könne man mit Anzeigen sehr wohl Geld verdienen. Aber, so Burda: „Das Geschäft ist zum  großen Teil bei Google gelandet." Trotzdem könnten Contentangebote von Verlagen auch im Internet Gewinn machen. Burda: „Focus Online schreibt schwarze Zahlen - aber nicht wegen der Werbung, sondern wegen des E-Commerce auf der Plattform." vs
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