Holtzbrinck und WAZ bieten für "Süddeutsche"

Montag, 22. Oktober 2007

Der Medienkonzern Holtzbrinck hat ein Angebot für den Kauf des Süddeutschen Verlags (u.a. "Süddeutsche Zeitung") abgegeben. Wie Holtzbrink-Geschäftsführer Jochen Gutbrod gegebüber der "FAZ" sagte, werde sein Unternehmen dabei ohne Partner auftreten. Laut "FAZ" hat auch die WAZ-Gruppe vor Ende der Angebotsfrist am vergangenen Freitag ein Angebot eingereicht.

Gutbrod betonte des weiteren die Schwierigkeit des Verkaufsverfahrens. Wegen eines Gesellschafterstreits und dem Anspruch des bereits am Süddeutsche Verlag beteiligten Medienkonzerns SWMH, seine Anteile auf die Mehrheit aufzustocken, ist bisher nicht sicher, ob es zum Verkauf an einen externen Bieter kommt. jf

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