Holtzbrinck legt Gebot für die SZ vor

Montag, 18. November 2002

Die Stuttgarter Mediengruppe Holtzbrinck, die bereits Anfang November Interesse an einem Einstieg beim Süddeutschen Verlag bekundet hat, will heute ein konkretes Angebot vorlegen. Nach Informationen von "Focus" will Holtzbrinck 25 Prozent an dem Verlag der "Süddeutschen Zeitung" übernehmen.

Um die dafür notwendige Summe von 250 Millionen Euro aufzubringen, wolle sich Holtzbrinck nicht nur von den Schulbuchverlagen trennen, sondern auch den Wissenschaftsverlag Spektrum verkaufen. Holtzbrinck setzt auf die gehobene Zielgruppe der Medien des Süddeutschen Verlags, die gut in das eigene Medien-Portfolio passten, teilte ein Holtzbrinck-Sprecher mit.
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