Holtzbrinck kämpft vor Bundesgerichtshof um "Berliner Zeitung"

Dienstag, 07. Dezember 2004

Die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hat sich an den Bundesgerichtshof gewandt, um die "Berliner Zeitung" doch noch übernehmen zu können. Verlagssprecher Rolf Aschermann sagte: "Wir halten trotz der anders lautenden Entscheidungen von Bundeskartellamt und Oberlandesgericht an unserer Rechtsauffassung fest."

Der Zeitungskauf war vom Kartellamt verboten worden, da Holtzbrinck in Berlin bereits den "Tagesspiegel" besitzt und bei einer Übernahme eine marktbeherrschende Stellung des Verlags zu befürchten sei. Im Oktober hatte das Oberlandesgericht diese Entscheidung bestätigt. ps
Meist gelesen
stats