Holger Albers und DDV einigen sich vor Gericht

Mittwoch, 25. August 2004

Der ehemalige Geschäftsführer des Deutschen Direktmarketing Verbands (DDV), Holger Albers, und der Verband haben im Streit um die fristlose Kündigung von Albers einen Vergleich geschlossen. Demnach wird das Arbeitsverhältnis zum 30. Juni 2004 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Zudem zahlt der DDV eine Abfindung in Höhe von 50.000 Euro und "hält an den Kündigungsgründen nicht mehr fest", so die offizielle Stellungnahme des Verbands.

Auf der letzten DDV-Hauptversammlung im April hatte unter anderem das Vorstandsmitglied Michael Martin dem ehemaligen Geschäftsführer Albers massive Versäumnisse in der Geschäftsführung, das Nichtbefolgen von Präsidiumsbeschlüssen, persönliche Beleidigungen, Falschaussagen, das Nichtweiterleiten von Informationen sowie eine konsequente Blockadehaltung vorgeworfen, fasst One to One auf seiner Homepage zusammen. Albers weist die Anschuldigungen nach wie vor strikt zurück. Der langjährige Geschäftsführer war Ende Dezember 2003 völlig überraschend fristlos gekündigt wurden, was seitdem von Mitgliedern und in der Fachpresse kontrovers diskutiert wird. ems
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