Hennessy-Preis 1998: Hohes Niveau abseits der Norm

Montag, 23. November 1998

Das durchweg hohe Niveau der eingereichten Spots hatte es den Juroren des diesjährigen Hennessy-Preises, der von Diesel-Chef Renzo Rosso unterstützt wurde, nicht leicht gemacht. Am Ende siegte beim Wettbewerb für den Werbefilmnachwuchs ein Commercial, das von der Kölner Kunsthochschule für Medien für den Kunden Premiere eingereicht wurde und durch seine unkonventionelle Idee und Umsetzung überzeugte – ganz im Sinne des Award-Mottos "Abweichen von der Norm". Für ihren Premiere-Spot "Weihnachtsanleitung" erhielten die Kölner Studenten Thomas Heinz und Alex Lorenz ein Preisgeld von 10.000Mark. Der mit 6000 Mark dotierte zweite Preis ging an Bernhard Jasper, Jan Bauer und Till Fuhrmeister von der Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg, für einen Lätta-Commercial. Der dritte Preis (4000 Mark) ging an die Studenten Mark Bertram, Andreas Hoepfner und Tim Löhr der Hochschule derKünste in Berlin für die Spotserie "Manuel, Helga, Jürgen" (Bosch-Siemens-Hausgeräte GmbH). Erstmals in der neunjährigen Geschichte des Awards wurde ein Sonderpreis für virtuelle Spotproduktion vonder MGM Mediagruppe München und den SZM Studios München ausgelobt. Hier konnten Andi Niessner und Henning Patzner, Hochschule für Fernsehen und Film, München, mit einem Spotkonzept für die Bank 24 glänzen. Ebenfalls erfolgreich war ein Konzept für Mercedes-Benz, das der Ludwigsburger Student Till Fuhrmeister realisierte.
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