Helmut Hartl legt sein Amt als VDW-Vorstandssprecher nieder

Mittwoch, 18. Juli 2007
Helmut Hartl kehrt dem Verband den Rücken
Helmut Hartl kehrt dem Verband den Rücken

Der Verband deutscher Werbefilmproduzenten (VDW) gerät erneut in die Schlagzeilen: Nach dem Austritt einiger Berliner Unternehmen, sorgt nun Vorstandssprecher Helmut Hartl für Gesprächsstoff. Der Chef der Münchener Produktionsfirma Embassy of Dreams hat sein Amt niedergelegt. Es gäbe unterschiedliche Auffassungen über Aufgaben und Strategien des Verbandes zwischen ihm und den anderen Vorständen sowie der Geschäftsführung. Sein Posten bleibt bis zu den Vorstandswahlen im Herbst unbesetzt. Hartls Aufgaben übernehmen die verbleibenden Vorstandsmitglieder Paula Bergner, Final Touch, Jürgen Bertrams, Telemaz, und Reinhard Gedack, PI Group. Hartl betont, dass seine Entscheidung nichts mit dem Austritt der Berliner Firmen Big Fish, Neue Sentimental Film, Salt und Soup zu tun hat. Diese hatten Ende Mai in einer gemeinsamen Erklärung ihren Rückzug aus dem Verband bekanntgegeben. Sie warfen dem VDW vor allem mangelnde Effizienz vor. Zu den Gründen des Austritts sagte Stephan Braungardt, Geschäftsführer von Neue Sentimental Film Berlin: "Wir glauben, dass der VDW in seiner momentanen Struktur nicht optimal aufgestellt ist. Die Ziele und Interessen der deutschen Werbefilmproduzenten könnten effektiver vertreten werden." bu

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