Handy-TV steht auf der Kippe

Donnerstag, 22. November 2007
Im Verzug: Paulus Neef
Im Verzug: Paulus Neef

Der Start von Handy-TV im Standard DVB-H in Deutschland droht sich zu verzögern. Die Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten konnte gestern nicht - wie beabsichtigt - eine Empfehlungsentscheidung für die zu vergebenden DVB-H-Frequenzen treffen.

Der Plattformbetreiber Mobile 3.0, ein Gemeinschaftsunternehmen von Mobiles Fernsehen Deutschland und der vom früheren Pixelpark-Chef Paulus Neef mit Holtzbrinck und Hubert Burda Media gegründeten Neva Media, konnte nicht die entsprechenden Verträge mit den Sendern vorlegen.

Grund für die Verzögerung sind laut Unternehmen ungeklärte Rechteverhältnisse bei den Rundfunkveranstaltern und die Einbindung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in eine wirtschaftlich tragfähiges Konzept.

Die Landesmedienanstalten gewähren Mobile 3.0 daher eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember, um die noch ausstehenden Unterlagen vorzulegen. Gelingt das nicht, wäre der Start von Handy-TV zur Fußball-Europameisterschaft 2008 gefährdet.

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