Handelsblatt schrumpft zur Zwei-Buch-Struktur

Dienstag, 10. Februar 2009
Das "Handelsblatt" muss sparen
Das "Handelsblatt" muss sparen

Erste Informationen zum Sparkurs der Verlagsgruppe Handelsblatt sickern durch. So meldet Konkurrent "Financial Times Deutschland", dass die Holtzbrinck-Tochter auf eine Zwei-Buch-Struktur umstellen werde. Dabei soll der beigelegte Finanzteil der Wirtschaftszeitung in den Unternehmensteil integriert werden. Inwiefern die veränderte Blattstruktur Folgen für die Mitarbeiter hat, ist noch nicht klar. Zudem habe der Verlag laut "FTD" auch eine Umstellung auf das kleinere Tabloidformat erwogen. Diese Pläne seien  allerdings vom Tisch.

Desweiteren soll sich die Verlagsgruppe Handelsblatt im Pitchverfahren für das Beratungskonzept von OC&C Strategy entschieden haben. Die Beratungsagentur soll den Konzern auf Sparkurs trimmen. Unter anderem ist der ehemalige FTD-Chef Michael Rzesnitzek Partner der Hamburger Firma.

Erst gestern hatte die "Handelsblatt"-Mutter, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bekannt gebenen, das Nachrichtenportal Zoomer.de bis Ende Februar einzustellen. Angesichts der Anzeigenkrise sei ein ökonomischer Durchbruch nicht mehr darstellbar gewesen. nk
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