"Handelsblatt" ändert Vermarktung zur Formatumstellung

Donnerstag, 10. September 2009
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Das "Handelsblatt" will mit der Ausgabe vom 2. November erstmals im Tabloid-Format erscheinen und parallel dazu auch neue Wege in der Vermarktung gehen. Die Verlagsgruppe Handelsblatt will dann verstärkt über Reichweiten argumentieren und den Kunden Pakete schnüren, die Elemente aus Print-, Online- und Mobileangeboten enthalten. Geschäftsführer Joachim Liebler hofft so, mögliche Umsatzrückgänge durch die Umstellung auf ein kleineres Anzeigenseitenformat auszugleichen. Außerdem will Liebler verstärkt Paid-Content-Modelle einführen, beispielsweise Artikel aus dem Printachiv offensiver vermarkten. Das E-Paper-Angebot soll ausgeweitet werden und auch veränderte Online-Abos will er aufsetzen. Auch die Mobile-Dienste werden teurer.

Die erhofften Mehrerlöse dürften die Verluste im klassischen Geschäft jedoch kaum ausgleichen können. Nach HORIZONT-Informationen wird die Wirtschaftszeitung dieses Jahr rote Zahlen schreiben. Zu weiteren Stellenstreichungen soll es jedoch nicht kommen. HOR
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