"Hamburger Abendblatt" prüft zusätzliche Print-Ausgabe / Kooperation mit Google

Donnerstag, 19. Mai 2011
"Abendblatt"-Geschäftsführer Frank Mahlberg
"Abendblatt"-Geschäftsführer Frank Mahlberg

Breitere Basis: Axel Springers "Hamburger Abendblatt" erwägt, sich mit neuen Ablegern seiner sinkenden Reichweite in Print entgegenzustemmen - vielleicht mit einer Pendlerzeitung im Tabloid-Format, die morgens, mittags oder abends als Ergänzung der Hauptausgabe verkauft werden könnte. Es seien "weitere Investments in Print denkbar", umschreibt "Abendblatt"-Geschäftsführer Frank Mahlberg seine Überlegungen im Gespräch mit HORIZONT. Außerdem vermarktet der "Abendblatt"-Außendienst neuerdings auch regionale Adwords-Anzeigen für Google, als erster Medienpartner von Googles Reseller-Programm in Deutschland.

"Durch die Erlösbeteiligung erhoffen wir uns Zusatzumsätze und eine engere Bindung an regionale Werbekunden", denen man umfangreichere Anzeigenpakete anbieten könne, sagt Mahlberg. Ganz pragmatisch also - schließlich liegt Axel Springer an anderer Stelle, beim Thema Leistungsschutz, mit dem Suchkonzern im Dauerclinch. rp

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Wie Mahlberg den Heftrelaunch vom April 2010 gegen die seitdem noch stärker sinkenden Auflagen verteidigt,

- welche erste Paid-Content-Bilanz er für Abendblatt.de zieht und

- warum ihm mit einem "Marken-Abonnement" künftig eine Art Clubmitgliedschaft inklusive Zeitung vorschwebt - das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 20/2011, die am Donnerstag, 19. Mai erscheint.

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