HORIZONT-Stiftung vergibt Stipendium und Förderpreis

Donnerstag, 10. Dezember 2009
Florian Elsemüller (l.) und Kirsten Mrkwicka
Florian Elsemüller (l.) und Kirsten Mrkwicka

Kirsten Mrkwicka erhält den mit 7500 Euro dotierten Förderpreis der HORIZONT-Stiftung in Frankfurt. Die 25-Jährige wird für ihre Magisterarbeit "Fernsehsender im Web 2.0 - Das Potenzial von modernen Web-Anwendungen für das Zuschauerbindungsmanagement" belohnt, die sie an der Georg-August-Universität Göttingen geschrieben hat. Das Stipendium der HORIZONT-Stiftung geht an Florian Elsemüller, der dem Stiftungsrat unter Vorsitz von Klaus Kottmeier, Aufsichtsratsvorsitzender des Deutschen Fachverlags in Frankfurt, durch seine „journalistische Vielseitigkeit“ imponiert hat.

Ziele und Mitglieder der HORIZONT-Stiftung

Ziel der Ende 2006 gegründeten HORIZONT-Stiftung ist die Förderung der Aus- und Fortbildung von Nachwuchskräften sowie von Wissenschaft und Forschung der Kommunikations-, Medien- und Werbeindustrie in den Bereichen Marketing, Media, Kreation und neue Medien. Vorstand ist Klaus Kottmeier, Aufsichtsratsvorsitzender des Deutschen Fachverlags in Frankfurt.
Dem Stiftungsrat gehören an: Bernd Buchholz, Vorstand Gruner + Jahr, Michael Conrad, Präsident der Berlin School of Creative Leadership, Olaf Göttgens, CEO bei Rodenstock, Burkhard Graßmann, Geschäftsführer bei Payback, Thomas Heilmann, Partner bei Scholz & Friends, Karen Heumann, Vorstand bei Jung von Matt, Eberhard Knödler-Bunte, Präsident der University of Management and Communication Potsdam, Klaus-Peter Schulz, ehemaliger Vorstand Sales und Marketing bei Pro Sieben Sat 1, Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Markus Gotta, Geschäftsleitung HORIZONT, und Volker Schütz, Chefredakteur HORIZONT.
Interessenten für Stipendium und Förderpreis können sich auf der Website www.horizont-stiftung.de oder telefonisch unter 069/7595-1602 informieren.

Mrkwicka will mithilfe der Unterstützung durch die HORIZONT-Stiftung an ihrem Thema weiterarbeiten. Denn ihre Analyse zeigt, dass sich der Einsatz der Web 2.0-Medien zurzeit noch in einer Experimentierphase befindet. Die Sender testen demnach sehr viele verschiedene Möglichkeiten, diese seien jedoch nicht in eine Gesamtstrategie eingebettet und werden noch kaum zur Zuschauerbindung eingesetzt. "Seit der Datenerhebung für meine Magisterarbeit im Februar 2009 hat sich das Web-2.0-Engagement der Fernsehsender vervielfacht, wie beispielsweise die Wahl-Blogs und eigens eingerichtete Twitter-Kanäle der verschiedenen TV-Anbieter zur Bundestagswahl 2009 gezeigt haben", sagt sie.

Der 21-jährige Elsemüller will sein Stipendium nutzen, um sein im Herbst 2010 startendes Studium Kultur und Wirtschaft Chinas in Hamburg zu finanzieren. Der Studiengang verknüpft die chinesische Sprache und Landeskunde mit Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre. "China ist ein unglaublich spannendes und faszinierendes Land - eine Jahrtausende alte Kultur, die der unseren lange Zeit voraus war - und sich jetzt wieder aufmacht, den Westen zu überholen", begründet der Nachwuchsjournalist seine Entscheidung für den Studiengang, den es erst seit zwei Jahren gibt. ems

Weitere Informationen gibt es auf der Website www.horizont-stiftung.de.
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