HORIZONT-Ranking der größten Fachzeitschriften: Computerwoche bleibt vorn

Freitag, 17. Mai 2002

Der Einbruch des Werbemarktes ist auch an den Publikationen der Fachpresse nicht spurlos vorübergegangen. So mussten fast alle Titel zum Teil kräftige Umsatzrückgänge verkraften. Die "Computerwoche" bleibt mit einem Bruttowerbeumsatz von 49,3 Millionen Euro die Nummer 1 unter den deutschen Fachzeitschriften. Auf den Plätzen folgen "Deutsches Ärzteblatt" (42,5 Millionen Euro) und die "Lebensmittel-Zeitung" (35,6 Millionen Euro).

Die von Horizont erhobenen 50 größten Fachtitel in Deutschland melden insgesamt ein Minus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Boomjahr 2000 erreichten sie noch einen Zuwachs von 10,6 Prozent. Die Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft 2001 sind nahezu auf das Niveau des Jahres 1999 zurückgefallen, als nur 3,8 Prozent weniger Bruttowerbegeld in die Kassen der Top 50 floss.

Die Hoffnung auf einen Umschwung sind sehr verhalten. "Wir rechnen für 2002 mit einem Stillstand und einem leichten Anstieg im Jahr 2003", sagt Peter Mayer, Verlagsleiter "Deutsches Architektenblatt". Eine Einschätzung, der sich die Mehrheit der von Horizont befragten Fachverlagsmanager anschließt. Fundierte Prognosen sind allerdings schwierig, weil der Trend zu kurzfristigen Anzeigenbuchungen zunehme, heißt es aus den Verlagen.

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