HORIZONT-Auflagencheck: Väter unterliegen im "Stern" den Müttern

Mittwoch, 05. Juni 2013
Die Väter konnten den Müttern nicht das Wasser reichen
Die Väter konnten den Müttern nicht das Wasser reichen

Nach dem großen Verkaufserfolg des "Stern" zum Thema "Mütter" widmete die Redaktion den Titel fünf Wochen später den Vätern. Die kamen am Kiosk jedoch bei weitem nicht so gut an wie ihre weiblichen Genossen. "Spiegel" und "Focus" hoben dagegen beide den Fall Uli Hoeneß auf den Titel - allerdings mit mäßigem Erfolg. Was einmal gut funktioniert, zieht auch ein weiteres Mal, dachte sich der "Stern" und machte nach der Titelgeschichte über Mütter fünf Wochen später eine über Väter. Mit einem Einzelverkauf von 220.656 Exemplaren ging die Ausgabe 19 aber deutlich schlechter weg als Heft Nummer 14, das mit 276.900 Exemplaren den zweitbesten Einzelverkauf des Jahres erzielte. Auch im Vergleich zur Vorwoche, als das Flaggschiff von Gruner + Jahr am Kiosk mit Uli Hoeneß punktete, ging der Einzelverkauf um über 30.000 Exemplare zurück.

Die beiden am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazine "Spiegel" und "Focus" legten in der selben Woche mit Aufmachergeschichten zu Uli Hoeneß nach. Der "Focus", der die Steueraffäre in der Vorwoche enthüllt hatte, konnte sieben Tage später mit Hoeneß allerdings nicht mehr punkten: Mit einem Einzelverkauf von 82.121 Exemplaren war die Ausgabe 18 sogar die schwächste im April.

Die beiden Magazine setzten auf den Fall Uli Hoeneß
Die beiden Magazine setzten auf den Fall Uli Hoeneß
Etwas besser lief es für den "Spiegel" mit dem markigen Titel "Das Hoeneß-Prinzip": Mit einem Einzelverkauf von 271.883 Exemplaren war aber auch die Ausgabe 18/2013 des Nachrichtenmagazins kein Überflieger. Zum Vergleich: Im laufenden Jahr verkaufte der "Spiegel" im Schnitt bislang rund 277.000 Hefte im Einzelverkauf. hor
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