HORIZONT-Auflagencheck: "Spiegel" und "Focus" mit neuen Allzeit-Tiefs

Dienstag, 09. Juli 2013
"Focus" und "Spiegel" stellten Anfang Juni neue Negativrekorde auf
"Focus" und "Spiegel" stellten Anfang Juni neue Negativrekorde auf


Bei den beiden Nachrichtenmagazinen "Spiegel" und "Focus" dürften sich die Mienen beim Blick auf die Verkaufszahlen in dieser Woche verdüstern: Der Einzelverkauf von beiden Wochentiteln fiel Anfang Juni auf neue Tiefststände. Dem "Stern" bleibt eine erneute Hiobsbotschaft zwar erspart, Grund zur Freude besteht aber auch bei der Illustrierten von Gruner + Jahr nicht. Bereits Anfang Februar waren "Spiegel" und "Focus" im Einzelverkauf auf neue Tiefstwerte abgerutscht. Doch leider hatte der Negativrekord nur vier Monate Bestand: Anfang Juni wurden die Verkaufszahlen von beiden Titeln am Kiosk noch einmal unterboten. Mit einem Einzelverkauf von gerade einmal 64.136 Exemplaren laut IVW unterbot der "Focus" 23/2013 den bisherigen Tiefststand von Anfang Februar noch einmal um rund 2000 Exemplare - und das trotz des Hingucker-Covers zum Thema "Liebe im Büro".

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Beim "Spiegel" verwundern die schlechten Verkaufszahlen in der gleichen Woche dagegen weniger: Der Aufmacher zum Euro-Hawk-Debakel stach mit seinem textlastigen Cover am Kiosk nicht unbedingt positiv heraus. Die Folge: Ein Einzelverkauf von gerade einmal 237.745 Exemplaren - ein heftiges Minus von fast 30.000 Exemplaren im Vergleich zur Vorwoche und noch einmal rund 10.000 Stück weniger als bei Ausgaben 6/2013, die mit einem Einzelverkauf von 248.000 Exemplaren bislang die rote Laterne trug.

Dem "Stern" blieb ein neuer Negativrekord erspart - mit 220.684 Exemplaren war Ausgabe 24/20143 vom 6. Juni über die "Kunst der Ermutigung" aber auch kein Verkaufsschlager. Bislang verkaufte das Magazin im 2. Quartal im Schnitt rund 239.000 Exemplare pro Ausgabe. Die Quartalszahlen aller von der IVW erfassten Printtitel finden Sie auch im Mediaradar von HORIZONT.NET. hor
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