HORIZONT-Auflagencheck: Hoeneß-Story beflügelt den "Focus"

Mittwoch, 29. Mai 2013
Die Enthüllung über Uli Hoeneß kam dem "Focus" am Kiosk zugute
Die Enthüllung über Uli Hoeneß kam dem "Focus" am Kiosk zugute
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Focus Uli Hoeneß FC Bayern München Einzelverkauf Bayern


Der "Focus" erlebte im April einen vorgezogenen Frühling und knackte am Kiosk drei Mal in Folge die Marke von 100.000 Exemplaren. Die Ausgabe 17 verkaufte sich dank der Enthüllung der Steuer-Affäre von Uli Hoeneß sehr gut. Auch der "Stern" versuchte mit dem Präsident des FC Bayern München zu punkten. Der "Spiegel" hatte das Nachsehen und fuhr in derselben Woche den drittschlechtesten Einzelverkauf des Jahres ein. Mit der Exklusiv-Geschichte über die Ermittlungen gegen Bayern-Boss Uli Hoeneß landete der "Focus" Ende April nicht nur einen seiner größten Scoops des Jahres, sondern auch einen echten Verkaufserfolg: 105.766 Exemplare der Ausgabe 17 gingen über den Ladentisch - der drittbeste Einzelverkauf des Jahres und das dritte Heft in Folge, das die Marke von 100.000 Exemplaren im Einzelverkauf überspringen konnte.

Der "Stern" nutzte die Gunst der Stunde und hob Hoeneß in der gleichen Woche noch kurzfristig auf's Cover. 253.701 Käufer griffen am Kiosk zu der Ausgabe mit der Headline "Im Abseits" - ein eher mittelprächtiger Wert, der zudem unter dem bisherigen Einzelverkaufsschnitt von rund 269.000 Heften im laufenden Jahr liegt.

"Stern" und "Spiegel" taten sich in KW 21 am Kiosk eher schwer
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Für den "Spiegel" lief es in der Kalenderwoche 21 ebenfalls nicht besonders gut. Der Aufmacher über überforderte Schulkinder ("Generation Stress") animierte lediglich 261.538 Leser zum Kauf - der drittschlechteste Wert im laufenden Jahr. hor
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