HD+ baut Reichweite auf 2 Millionen Haushalte aus

Donnerstag, 24. November 2011
Die Satellitenplattform erreicht nach zwei Jahren rund 1,9 Millionen Haushalte
Die Satellitenplattform erreicht nach zwei Jahren rund 1,9 Millionen Haushalte


Erfolgreich abgehoben: Der Satellitenbetreiber SES Astra hat zwei Jahre nach dem Start seiner digitalen Plattform HD+ eine erste Zwischenbilanz gezogen. Zum Stichtag 31. Oktober haben 1,9 Millionen Haushalte das Angebot genutzt, insgesamt wurden bereits über 2 Millionen HD+ Empfangsgeräte verkauft. Besonders erfreulich für den Betreiber: Rund zwei Drittel aller Haushalte sind bereit, nach der einjährigen kostenlosen Testphase weiterhin für das Angebot zu bezahlen. "Die Fernsehzuschauer haben HD+ angenommen. Eine Umwandlungsquote von fast zwei Dritteln beim Wechsel aus einer kostenfreien Testphase in eine Bezahlphase ist im gesamten Medienbereich einmalig und liegt damit deutlich über unseren Erwartungen", freut sich Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung. "HD+ hat damit den Lakmus-Test als Massenprodukt endgültig bestanden. Es hat sich ausgezahlt, dass wir von Anfang an ein besonders kundenfreundliches Angebotsmodell in den Markt gebracht haben."

Über die Kundenfreundlichkeit war zum Start des Angebotes vor rund zwei Jahren kontrovers diskutiert worden. Kritiker bemängelten vor allem die als "Servicepauschale" bezeichnete Gebühr in Höhe von 50 Euro im Jahr. Doch der Erfolg scheint HD+ recht zu geben. 63 Prozent aller Haushalte bezahlen nach der zwölfmonatigen Gratisphase weiterhin für das Angebot.

Durch die Abschaltung des analogen Satellitensignals zum 30. April 2012, von der rund 2,5 Millionen Haushalte betroffen sind, verspricht sich HD+ einen weiteren Schub für die Plattform. Darüber hinaus hat die Astra-Tochter in den vergangenen Wochen Plattformpartnerschaften mit Sky und der Deutschen Telekom abgeschlossen, von der sich der Anbieter weitere positive Impulse verspricht.

Das Angebot von HD+ umfasst aktuell zwölf TV-Sendetr im hochauflösenden HD-Standard. Nach einer 12-monatigen Gratisphase müssen die Haushalte eine als "technische Servicepauschale" bezeichntete Gebühr von 50 Euro pro Jahr bezahlen. dh
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