Gruner + Jahr und DuMont-Schauberg-Verlag überprüfen Kooperationsmöglichkeiten

Mittwoch, 20. Januar 1999

"Es geht bei den Kooperationsüberlegungen nicht um komplette Seiten, sondern nur um einzelne Artikel", relativiert Hasso von Bülow, Leiter Öffentlichkeitsarbeit des DuMont-Schauberg-Verlags, die schon seit längerem kursierenden Kooperationsgerüchte. Demnach planten die Verleger der "Hamburger Morgenpost" (G+J), des „Berliner Kuriers" (G+J) und des Kölner "Express" (DuMont-Schauberg) wesentliche Teile der Boulevard-Titel gemeinsam von einer Berliner Agentur erstellen zu lassen. Berichten der"Süddeutschen Zeitung" zufolge sind die Seiten Politik, Vermischtes, Nachrichten, Auto, Reise, TV und Kino betroffen. "Wir prüfen alle nicht-lokalen Inhalte", räumt Andreas Albath, Geschäftsführer Berliner Verlag, ein. Ziel der Kooperation sei es, Synergien zu nutzen und die Qualität zu steigern. Mit konkreten Ergebnissen ist laut Albath erst in den nächsten Monaten zu rechnen. Die Betriebsräte der beteiligten Verlage brachten die bereits seit einigen Monaten andauernden Gesprächen erneut in die Diskussion, indem sie gestern öffentlich verkündeten, durch das Kooperationsmodell seien rund 50 Arbeitsplätze bedroht
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