Gruner + Jahr gibt Startschuss für Brigitte-Woman.de

Donnerstag, 10. September 2009
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Gruner + Jahr baut sein Internet-Portfolio im Frauensegment aus: Neben der großen Schwester "Brigitte" hat ab dem 15. September auch der Ableger "Brigitte Woman" einen eigenen Webauftritt. Damit schließt das Verlagshaus nach dem Ausbau von Brigitte.de mit Fashiontools, dem Launch der Brigitte-Community BFriends.de und dem Relaunch von Brigitte.de im Februar seine Onlinepläne vorerst ab. Ansprechen soll Brigitte-Woman.de insbesondere lebenserfahrene Frauen, die nur noch nach genau den Informationen und Angeboten suchen, die zu ihnen passen. "Dabei gehen sie mit hohem Anspruch vor und nützen ihre Erfahren, um Wege zu verkürzen. Auf diese Wünsche und Bedürfnisse ist Brigitte-Woman.de zugeschnitten", sagt Chefredakteurin Brigitte Huber.

Im Gegensatz zu Brigitte.de (13 Rubriken) beschränkt sich G+J beim neuen Portal auf lediglich 8 Rubriken: Leben & Genießen, Gesundheit, Kultur, Reise & Genuss, Schönheit und Entscheidung. Weitere Herzstücke sind der "Kulturkalender", in dem deutschlandweit kulturelle Events vorgestellt werden, sowie die Rubrik "Das Beste". Darin können Nutzerinnen in sogenannten Top-Listen ihre Lieblingsbücher, -hotels, -weine usw. anderen Userinnen vorstellen. Zudem wird es in beiden Tools persönliche Tipps von Brigitte-Woman-Redakteurinnen geben, die mit einem entsprechenden Button gekennzeichnet sind.

Vermarktet wird Brigitte-Woman.de separat aber auch im Verbund mit den Printtiteln, sowie Brigitte.de und Bym.de. Um eine größere Gesamtreichweite erzielen zu können, wird die neue Site gemeinsam mit den beiden anderen Portalen von der IVW ausgewiesen. Von einer Visit- und PI-Kosmetik will Antje Dittrich, Geschäftsführerin Gruner + Jahr Women New Media und stellvertretende Verlagsleiterin der Brigitte-Gruppe, nicht reden (siehe auch nachfolgendes Interview): "Sämtliche Online-Inhalte entstehen aus der journalistischen Kernmarke Brigitte. Damit weisen wir zusammen aus, was zusammen gehört - und nicht Websites, die weder thematisch noch der Zielgruppe nach einen Nenner haben, ganz zu schweigen von der redaktionellen Qualität." jm

Das komplette Interview mit Antje Dittrich, Geschäftsführerin Gruner + Jahr Women New Media und stellvertretende Verlagsleiterin der Brigitte-Gruppe lesen Sie auf der folgenden Seite.

Antje Dittrich, Geschäftsführerin Gruner + Jahr Women New Media und stellvertretende Verlagsleiterin der Brigitte-Gruppe


Warum bekommt die Zeitschrift "Brigitte Woman" erst jetzt einen eigenen Internetauftritt? Ein eigener Internetauftritt macht dann Sinn, wenn es eine ausreichend große Zielgruppe im Sinne von Userinnen und Werbungtreibenden gibt. Wir glauben, für Brigitte-Woman.de ist dies jetzt gegeben. Und diese Zielgruppe wird durch die noch steigende Internetnutzung und die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren noch stark wachsen.

Zahlreiche Medienhäuser haben innerhalb des letzten Jahres Frauenportale gestartet. Wie soll sich Brigitte-Woman.de gegenüber dieser Konkurrenz behaupten? Brigitte-Woman.de ist wettbewerbsfähig, weil die Site vor allem von zwei Dingen profitiert: Von einer starken journalistischen Print-Marke und dem Erfolg der Brigitte-Online-Angebote. Diese vereinen nicht nur attraktive Zielgruppen auf sich, sondern bieten Werbungtreibenden auch optimale journalistische Umfelder. Brigitte.de hat sich durch Innovationskraft und journalistische Qualität zur führenden Frauen-Site entwickelt, daran wird Brigitte-Woman.de anknüpfen.

Sie wollen die IVW-Nutzungsdaten für alle Websites unter der Marke Brigitte gemeinsam ausweisen. Wie viel Aussagekraft hat das für Werbungtreibende, die aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen sicher nicht immer bei Bym.de und Brigitte-Woman.de gemeinsam Werbung schalten wollen? Werbungtreibende sind an der Erreichung attraktiver Zielgruppen in den für sie relevanten Umfeldern interessiert. Wir ermöglichen ihnen einerseits die Einzelbelegung auf Brigitte.de, Bym.de oder Brigitte-Woman.de und damit eine ausgewählte Alterszielgruppe zu erreichen; andererseits können sie auch alle drei Brigitte-Sites zusammen belegen, um zum Beispiel möglichst viele an Beauty und Mode interessierte Frauen zu erreichen, egal welchen Alters. Das Besondere: Bei uns bekommen Werbungtreibende dabei garantiert das gleiche Qualitätsumfeld, da sämtliche Online-Inhalte aus der journalistischen Kernmarke Brigitte entstehen.

Liegt da nicht der Verdacht nahe, dass die Ausweisung gebündelt erfolgt, um Visit- und PI-Kosmetik zu betreiben? Damit weisen wir zusammen aus, was zusammen gehört - und nicht Websites, die weder thematisch noch der Zielgruppe nach einen Nenner haben, ganz zu schweigen von der redaktionellen Qualität.

Was war Ihnen bei der Entwicklung des Internetauftritts wichtig? Was muss bei dieser Zielgruppe beachtet werden? Die Zielgruppe von Brigitte-Woman.de eint noch mehr ihre gemeinsame Haltung als ihr Alter. Unter dem Motto "Die Kunst, das Leben zu genießen" sind sie nicht mehr auf der Suche nach dem neuesten Trend, sondern nach dem besonderen Tipp, der genau zu ihnen passt. Diesem Anspruch werden wir durch die Konzentration auf das Wesentliche gerecht: erstens durch wenige inhaltsstarke Rubriken in einem besonders hochwertigen, klaren Design. Und zweitens durch Tools wie dem Kulturkalender und ‚Das Beste', die die Userinnen einladen, neues zu entdecken und ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

Gibt es möglicherweise bereits weitere Pläne für einen Ausbau der Website?Nach einer ausgeprägten Investitionsphase in Fashion-Tools wie dem Brigitte.de-Kleiderschrank oder der Schuhampel gefolgt vom Launch des Social Network BFriends, dem umfangreichen Relaunch von Brigitte.de und jetzt dem Launch von Brigitte-Woman.de sind nun alle großen Projekte live gegangen. Unsere Energie fließt jetzt in die Orchestrierung der verschiedenen Bausteine zum Reichweitengewinn bei wirtschaftlichem Erfolg. Interview: Bettina Neises

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