Gruner + Jahr beendet Gespräche zum Verkauf der Sächsischen Zeitung

Donnerstag, 24. Oktober 2002
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Gruner + Jahr Berliner Zeitung


Gruner + Jahr hat sich entschieden, die Gespräche zum Verkauf der "Sächsischen Zeitung" und der "Morgenpost Sachsen" nicht fortzuführen. Die momentane Situation und die anhaltenden schlechten Nachrichten aus dem Markt der Regionalzeitungen lassen, so der Verlag, einen Verkauf zur Zeit nicht zu. Die Beendigung der Gespräche bedeute aber keine Umkehr der G+J-Strategie der Fokussierung auf das Kerngeschäft und des Rückzugs aus dem deutschen Regionalzeitungsmarkt.

Im Sommer hatte das Unternehmen unter anderem mit der WAZ-Gruppe über den Verkauf der beiden Zeitungen verhandelt. Der Verlag hält weiterhin an dem Plan fest, sich aus dem Regionalzeitungsmarkt zurückzuziehen. Die "Berliner Zeitung" will Gruner + Jahr unter Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes an den Holtzbrinck-Verlag verkaufen.

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