Gruner + Jahr auf Wachstumskurs

Donnerstag, 01. April 2004

Gruner + Jahr hat im Jahr 2003 erneut sehr gut verdient und sieht sich für weiteres Wachstum gut gerüstet. Vor allem durch die Stärkung des Stammgeschäftes und einer strikten Kostendisziplin konnte das Ebita auf 238 Millionen Euro verbessert werden (Vorjahr: 234 Millionen Euro). Die Umsatzrendite stieg dabei auf 9,6 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent). Vor verlegerischen Investitionen, das heißt ohne die Entwicklungskosten und Anlaufverluste für neue Zeitschriftentitel, betrug die Umsatzrendite 12,1 Prozent. Die Außenumsatzerlöse fielen, bedingt durch Sondereinflüsse wie Veräußerungen und Währungseffekte, auf 2,48 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,8 Milliarden Euro) zurück. Bereinigt um diese Sondereinflüsse blieb der Umsatz dagegen stabil.

Neben der Stärkung des Stammgeschäftes hatte 2003 die Innovationsoffensive einen hohen Stellenwert. Insgesamt über 20 Innovationen und zahlreiche Sonderhefte wurden weltweit an die Märkte gebracht. "Wir werden auch in 2004 Innovationen entwickeln und unsere internationale Expansion vorantreiben. Dazu werden wir in diesem Jahr einen Betrag von deutlich mehr als 50 Millionen Euro für Entwicklungskosten und Anlaufverluste neuer Zeitschriften investieren und 15 bis 20 neue Titel weltweit einführen", meint Bernd Kundrun, Vorsitzender des Vorstandes von Gruner + Jahr. Zum neuen Unternehmensbereich Zeitungen und Wirtschaftspresse stellte Kundrun erneut klar: "Trotz aller derzeitigen Schwierigkeiten bleibt die Wirtschaftspresse eines unserer wichtigen Stammgeschäfte." 2004 strebt die gesamte G+J-Wirtschaftspresse mehr Wirtschaftlichkeit an: "Capital" und "Impulse" sollen schon in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben, "Börse Online" und alle Aktivitäten im Anlegermagazinbereich voraussichtlich im nächsten Jahr. nr
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