Grünes Licht für Übernahme von Clear Channel

Donnerstag, 15. Mai 2008
Sieht optimistisch in die Zukunft: Clear-Channel-Chef Mark P. Mays
Sieht optimistisch in die Zukunft: Clear-Channel-Chef Mark P. Mays

Die Investmentfirmen Bain Capital und Thomas H. Lee Partners dürfen den größten US-Radiokonzern und weltweit größten Außenwerber Clear Channel übernehmen. Der Streit zwischen den Unternehmen, der vor Gericht ausgefochten wurde, ist inzwischen beigelegt. Clear Channel hat sich mit Bain Capital und Thomas H. Lee Partners auf einen Kaufpreis von rund 18 Milliarden Dollar (11,6 Milliarden Euro) geeinigt. Damit liegt der Kaufpreis etwas niedriger als das ursprüngliche Angebot von 19,4 Milliarden Dollar. Je Aktie werden 36 Dollar gezahlt. Die Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen, im 3. Quartal soll die Übernahme komplett sein.

Die Finanzierung des Medienkonzerns über mehrere Banken, Citigroup, Deutsche Bank, Morgan Stanley, Credit Suisse, Royal Bank of Scotland and Wachovia, war bereits seit über einem Jahr geplant. Angesichts der Kreditkrise hatten sich die Banken jedoch zurückgezogen, Clear Channel und die Investoren gingen vor Gericht.

Der Medienkonzern legte für das 1. Quartal eine gute Bilanz vor: Das Unternehmen erwirtschaftete einen Gewinn von rund 800 Millionen US-Dollar. Mark P. Mays, CEO von Clear Channel: "Durch die optimierte Kapitalstruktur wurden die Geschäftsaussichten von Clear Channel weiter verbessert." se





Meist gelesen
stats