Großhandelsflatrate: HORIZONT-Leser rechnen nicht mehr mit einem Einlenken der Telekom

Mittwoch, 07. März 2001

Die Deutsche Telekom wird im Streit mit den Onlinediensten um die Großhandelsflatrate nach Ansicht der Mehrheit der HORIZONT.NET-Leser weiter hart bleiben und damit den Weg für eine echte Flatrate blockieren. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen HORIZONT.NET-Umfrage, an der sich 288 User beteiligten.

Insgesamt 52 Prozent der Teilnehmer rechnen nicht mehr damit, dass die Telekom den Providern ein günstigeres Angebot für eine Großhandelsflatrate unterbreitet. Demgegenüber glauben 44 Prozent an ein Einlenken des Telekommunikationsunternehmens. Nur 4 Prozent der Teilnehmer waren sich nicht sicher, wie der Konflikt zwischen Telekom und Onlinediensten ausgehen wird.

Die Telekom war im vergangenen November von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation zur Einführung einer Großhandelsflatrate verpflichtet worden, die den Onlinediensten die Aufrechterhaltung ihrer Flatrateangebote für Endkunden ermöglichen soll. Das derzeitige Angebot kritisieren die Onlinedienste als "viel zu teuer". Für einen Anschluss mit 30 Kanälen müssen die Onlinedienste immerhin 4800 Mark an die Telekom zahlen.
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