Google zieht sich aus der Hörfunk-Werbung zurück

Freitag, 13. Februar 2009
Google trennt sich von unrentablen Geschäftsfeldern
Google trennt sich von unrentablen Geschäftsfeldern

Erneuter Rückschlag für Google. Der Internetriese steigt aus dem Geschäft mit Hörfunk-Werbung aus. Susan Wojcicki, Vizepräsidentin für Produktmanagement, räumt in einem Blogeintrag ein, dass das dreijährige Projekt gescheitert ist. "Wir waren uns immer bewusst, dass wenn man Risiken eingeht, sich nicht alle davon auszahlen werden", so Wojcicki. Das Scheitern kommt Google teuer zu stehen. Beim Markteintritt 2006 hatte Google für die Radio-Technologiefirma Dmark mehr als 1,2 Milliarden Dollar hingeblättert. Als Konsequenz sollen nun etwa 40 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Der Konzern will sich künftig auf Werbung bei Audio-Übertragungen im Internet konzentrieren. 

Die Vermarktung von Hörfunk-Werbung ist nicht das erste Experiment von Google im klassischen Werbemarkt, das letztendlich scheitert. Erst im Jan uar hatte Google die Vermarktung von Anzeigenplätzen in amerikanischen Zeitungen eingestellt. Die „Print Ad´s bescherten dem Konzern nicht den gewünschten Erfolg, den sie sich erhofft hatten", hatte damals Vermarktungschef Spencer Spinnell erklärt. mas
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