Google verkleinert Personalabteilungen

Freitag, 16. Januar 2009
Die Wirtschaftskrise holt auch Google ein
Die Wirtschaftskrise holt auch Google ein

Die Wirtschafts- und Medienkrise macht auch vor Internet-Branchenprimus Google nicht halt: Der Suchmaschinenriese baut in seinen Personalabteilungen rund 100 Stellen ab. Das gab Laszlo Bock, Vice President People Operations, im Google Blog bekannt. Man werde aber nach Möglichkeit versuchen, die betroffenen Angestellten intern weiterzubeschäftigen. Sie hätten geholfen Google aufzubauen, wofür man ihnen "enorm dankbar" sei, schreibt Bock etwas pathetisch. Google hat die Zahl der Neueinstellungen bereits seit einigen Monaten deutlich reduziert. In einem ersten Schritt hatte man Leiharbeiter nicht mehr weiterbeschäftigt, diese Maßnahmen hätten aber nicht ausgereicht, so Bock. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Google mehrere Entwicklungsstandorte schließen wird, so in Austin, Texas, im norwegischen Trondheim und in Lulea, Schweden. 

Auch verschiedene kleinere Dienste wird Google einstellen oder als sogenannte Open-Source-Projekte weiterführen. Dazu gehört unter anderem Google Video, wo künftig keine neuen Clips mehr hochgeladen werden können. Die Entwicklung des finnischen Microblogging-Dienstes Jaiku wird eingestellt, ebenso die des Google Notebook. Komplett eingestellt werden Google Catalogs, ein Vorläufer-Projekt von Google Books, das mobile Netzwerk Dodgeball und der Mashup Editor. dh
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