Google stellt Best-Practice Funding-Programm ein

Donnerstag, 20. September 2007
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Google Suchmaschinenmarketing Philipp Schindler Europa


Google lässt sein Best-Practice-Funding-Programm (BPF) 2009 auslaufen. Das Programm, mit dem Agenturen bei der Einführung von Suchmaschinenmarketing unterstützt werden, wurde 2006 ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Suchmaschinenmarketing zu steigern und Agenturen im Umgang mit der Werbeform Adwords zu schulen. Agenturen werden finanziell bei Investitionen in Technologie, Schulung und Personal unterstützt. "Als Google seine Werbeform AdWords in den deutschen Markt einführte, war dieses Medium den meisten Agenturen und Werbetreibenden unbekannt. Es benötigte einige Aufklärungsarbeit, um den Markt auf das Potenzial hinzuweisen," erklärt Philipp Schindler, Regional Director Northern & Central Europe von Google.

Nach zwei Jahren habe das Programm seinen Zweck erfüllt. Rund 2000 Mediaberater aus ganz Europa haben sich nach Angaben des Suchmaschinenbetreibers als "Google Advertising Professionals" qualifiziert, um ihr Fachwissen über Suchmaschinenmarketing zu vertiefen.

Mit der Einführung von BPF hatte Google zudem die Agenturprovision gestrichen, um gleiche Bedingungen für Agentur- und Direktkunden zu schaffen. "Durch die Abschaffung der Agenturprovision sollte die Bedeutung unseres Auktionsmodells betont werden", so Schindler. Kunden und Agenturen hätten sich sehr schnell an das System angepasst. "Nun ist der Zeitpunkt gekommen, ein vollkommen gleichberechtigtes Betätigungsfeld für alle Agenturen und Werbepartner zu schaffen," meint der Google-Manager. dh
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